Medizinrecht

Medizinrecht · 16. März 2021
Eine Befreiung von der Verpflichtung zum Bereitschaftsdienst sieht die Bereitschaftsdienstordnung Nds. nur in eng gefassten Ausnahmefällen vor. Sie ist nur aus schwerwiegenden Gründen zulässig. Anerkannte Gründe sind nachgewiesene Krankheiten oder Behinderungen, wenn sich diese zugleich negativ auf den Praxisumfang auswirken.
Medizinrecht · 04. September 2020
Die Abgabe apothekenpflichtiger Medikamente ist auch weiterhin Aufgabe der ortsansässigen Apotheken. Zwar ist dieser Grundsatz mittlerweile insoweit aufgeweicht worden, als dass apothekenpflichtige Arzneimittel auch über den Versandhandel bezogen werden können. Arzneimittelautomaten bleiben jedoch verboten.
Medizinrecht · 25. Juni 2020
Es gibt eine nicht zu unterschätzende Anzahl an möglichen Behandlungsmethoden, die nicht oder nicht vollständig von den Krankenversicherungen übernommen werden. Weiß der behandelnde Arzt, dass eine vollständige Übernahme der Behandlungskosten durch einen Dritten nicht gesichert ist oder ergeben sich nach den Umständen hierfür hinreichende Anhaltspunkte, muss er den Patienten vor Beginn der Behandlung deshalb über die voraussichtlichen Kosten der Behandlung in Textform informieren.
Medizinrecht · 20. Mai 2020
Es liegt auf der Hand, dass auch die Lebendorganspende, wie jede medizinische Behandlung, Risiken birgt. Die Besonderheit besteht in Fällen der Lebendorganspende darin, dass sich diese Behandlungsrisiken nicht nur beim erkrankten Patienten verwirklichen, sondern auch beim gesunden Organspender, der umfassend über Risiken und Erfolgschancen des Eingriffs aufgeklärt werden muss.
Medizinrecht · 20. Februar 2020
Am 26. Februar dieses Jahres hat das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe in einer Entscheidung von grundlegender Bedeutung § 217 des StGB für verfassungswidrig erklärt. Dieser war vor gut vier Jahren, im Dezember 2015, in Kraft getreten und stellte die widerholte Förderung der Selbsttötung unter Strafe. Dem lag die Erwägung des Gesetzgebers zugrunde, dass niemand bei der Entscheidung, seinem Leben ein selbstbestimmtes Ende zu setzen, beeinflusst werden solle.
Medizinrecht · 22. Januar 2020
Die bessere Nutzung der Digitalisierung soll dabei behilflich sein, die Versorgung gesetzlich krankenversicherter Patienten zu verbessern.